Die einen haben es schon immer gewusst. Den anderen geht schön langsam
ein Licht auf: Fossile Brennstoffe, wie Öl oder Gas werden langsam
knapp. Der wirtschaftliche Aufschwung in Asien, allem voran in China,
beschleunigt diese Entwicklung. Als Richtschnur für die Preise von
Heizöl aber auch Gas gelten die Rohölpreise des Weltmarktes. Schon ein
kurzer Blick darauf zeigt ein alarmierendes Bild: Die Rohölpreise haben
sich seit Anfang der 70er Jahre mehr als verzehnfacht (siehe Abb. 1).
Nicht weniger dramatisch verlief die Entwicklung auch im Jahr 2005:
Anfang 2005 stand das Barrel Rohöl noch bei knapp 43 $. Im Verlauf des
Jahres 2005 kletterte der Rohölpreis erstmals über die magische 50 $
Grenze / Barrel um dann gleich auch noch die 60 $ Hürde zu nehmen.
Derzeit halten wir etwa bei diesen 60 $, nachdem wir Ende August 2005
schon beinahe die 70 $ Grenze durchbrochen haben (siehe
http://www.tecson.de/prohoel.htm).
Auch die jüngste Erdgaskrise in Georgien (Russland drehte Georgien
bekanntlich zu Neujahr 2006 den Gashahn einfach zu, als diese sich
weigerten, eine Preiserhöhung um das Fünffache hinzunehmen) ist
symptomatisch für die Situation knapper werdender Rohstoffe. Auch wenn
die ÖMV sofort beteuerte, dass die Krise auf Österreich und Westeuropa
keine Auswirkungen haben werde, so floss doch in den ersten Tagen der
Krise 1/3 weniger Gas aus Russland nach Österreich als vereinbart.
Lange Zeit galten Hackschnitzel- und Pellets-heizungen vor allem als
umweltgerechte und nach-haltige Wärmeversorger. Nun zeigt sich zudem
ganz klar: Hackschnitzel- und Pelletsheizungen sind auch mit Abstand am
wirtschaftlichsten.